EHAP
 

In der Förderperiode 2014 bis 2020 setzt die Europäische Union ein neues Instrument zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ein: den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP). 3,8 Mrd. € stellt die EU bereit, um etwa vier Millionen Menschen zu helfen, die in den Mitgliedsstaaten zu den Bedürftigen zählen. Die rund 79 Mio. € für Deutschland werden durch 14 Mio. € nationale Kofinanzierungsmittel der Bundesregierung ergänzt. Bis Ende 2018 werden zunächst 88 lokale Projekte gefördert, was in etwa zwei Dritteln des Fördervolumens von 93 Mio. € entspricht; in einer zweiten Förderrunde werden ab 2019 die weiteren Mittel vergeben. Die Projekte werden in Deutschland mit dem Ziel der sozialen Integration und in Kooperationsverbünden von Kommunen und gemeinnützigen Trägern durchgeführt. Zielgruppen sind dabei 1.) besonders benachteiligte neu zugewanderte Unionsbürger/innen, 2.) Kinder von besonders benachteiligten Unionsbürger/innen und 3.) Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen. Dabei sollen keine neuen Doppelstrukturen aufgebaut werden: Ziel der Projekte ist die effektive Vermittlung und Begleitung in die bestehenden Hilfestrukturen durch zielgruppengerechte, aufsuchende Hilfe durch Berater/innen. Der Hilfsfons soll damit eine Brücken- und Lotsenfunktion erfüllen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.ehap.bmas.de

www.bmfsfj.de

www.bmas.de

http://ec.europa.eu/social/main.jsp?cattld=1089langld=de

http://www.bmas.de/DE/Themen/Soziales-Europa-und-Internationales/Europa/EHAP/ehap.html

EHAP –Projekt in Wiesbaden

 Das Projekt ABB EU Wohnungslose (Aufsuchende und begleitende Beratung von Wohnungslosen, die neu aus der EU zugewandert sind) wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.

Das Projekt ABB EU Wohnungslose wird durch die Bundesministerien für Arbeit und Soziales (BMAS) und Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie den Europäischen Hilfsfonds für die am stärkdten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.

Aufsuchende und begleitende Beratung von (1) Wohnungslosen und (2) jungen Familien, die neu aus der EU zugewandert sind-ABB-EU Wohnungslose und ABB-EU Familien

Projektziel 1: Ansprache, Beratung und Information von besonders benachteiligten, neuzugewanderten Unionsbürgern /-innen im Hinblick auf die Beratungsangebote des regulären Hilfesystems.

Das EHAP-Projekt des Diakonischen Werkes Wiesbaden „ Aufsuchende und begleitende Beratung von Wohnungslosen, die neu aus der EU zugewandert sind-ABB-EU Wohnungslose“ spezialisiert sich auf die besonders benachteiligten, neuzugewanderten Unionsbürger/-innen, die ohne Vorbereitung und Perspektive nach Wiesbaden kommen und somit ohne Unterkunft „auf der Straße“ landen und ihnen die Verelendung droht.

Es soll eine Brückenfunktion zwischen den neuzugewanderten besonders von Armut betroffenen EU-Bürgern und den bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangeboten des regulären Hilfesystems hergestellt werden, so, dass diese Menschen bestmöglich in das bestehende Hilfesystem integriert werden.

Ein fester Standort mit geregelten Öffnungszeiten soll als Anlauf- und Beratungsstelle geschaffen werde, welche durch eine pädagogische Fachhilfskraft besetzt ist, die den Hilfesuchenden beratend zur Seite steht. Zusätzlich sollen durch einen Pädagogen, der muttersprachlich rumänisch oder bulgarisch beherrscht und eine Streetworkerin aufsuchende Sozialarbeit geleistet werden. Die beiden Mitarbeiter, die direkt auf der Straße tätig sind, sollen Vertrauen zu der Personengruppe aufbauen und verlässliche Strukturen, durch die Beratung schaffen. Der Schwerpunkt dieses Projektes liegt in der Vermittlung und Begleitung zu Beratungsstellen vor Ort und die Hemmschwelle zur Nutzung dieser, herabzusetzten.

Migra-Mundi, als unser Teilprojekt Partner, die intensive Gemeindearbeit leisten, die die interkulturelle Öffnung der Gesellschaft fördern und die sog. Integrationsassistenten für die kultursensible Sprachvermittlung, gegen ein Entgelt zur Verfügung stellen, verfolgen in dem EHAP-Projekt das Projektziel 2, welches sie, wie folgt umsetzen werden.

Projektziel 2: Ansprache, Beratung und Information von besonders benachteiligten, neuzugewanderten Unionsbürgern /-innen und ihren Kindern zu Angeboten der frühen Bildung und der sozialen Betreuung.

Um das Projektziel zu erreichen, soll eine aufsuchende Beratung und Begleitung für neuzugewanderte, besonders benachteiligte Unionsbürger/-innen mit Kindern (0-6 Jahre) als zugangsöffnendes Angebot zu bestehenden Angeboten der frühen Hilfen und elternbezogenen Unterstützungsleistungen (insbesondere zielgruppenorientierte Elternbildung/Kinder Eltern Zentren); Kindertagesbetreuung und Gesundheitsversorgung für das gesamte Stadtgebiet aufgebaut werden. Gleichzeitig soll das Hilfesystem – also die aufnehmenden Institutionen – für den Umgang mit der Zielgruppe sensibilisiert werden.

Dies geschieht alles in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) „Heidi-Konrad“ im Stadtteil Westend, indem der größte Anteil von besonders benachteiligten EU-Bürgern mit Kindern lebt. Die Familienbildungsstätte führt dort unterschiedliche Angebote durch, die bereits von der beschriebenen Personengruppe genutzt werden, z.B. Integrations- oder Alphabetisierungskurse, eine Sprachfördergruppe für Kinder (2-5 Jahre). Zusätzlich ist die Arbeiterwohlfahrt Trägerin des KinderElternZentrums (KiEZ Westend) und führt eine Vielzahl von niederschwelligen Elternbildungsangeboten im Stadtteil durch.

EHAPEU

EHAP – im Rahmen des Diakonischen Werkes Wiesbaden

ABB:EU Wohnungslose (Aufsuchende und begleitende Beratung von Wohnungslosen, die neu aus der EU zugewandert sind).

EHAPEU

 

Unser Faltblatt mit weiteren Informationen finden Sie hier: EHAP Flyer

Personelle Besetzung

EHAP Tobias  Hartmann - Sozialarbeiter B.A.
Deutsch, Englisch
Tel: 0163/1468683
EHAP Nikolay Tabakov – Sonderpädagoge Magister
Bulgarisch, Deutsch
Tel: 0157/72625743
EHAP Valentina Neacsiu pädagogische Mitarbeiterin
Rumänisch, Deutsch
Tel: 0157/72625747

Öffnungszeiten der Beratungsstelle

Mo. Di. Mi.: 08:30 - 12:00 Uhr
Do: 08:30 - 11:30 Uhr
Fr: 08:30 - 12:00 Uhr

Streetwork

Plätze die regelmäßig aufgesucht werden: Faulbrunnen, Hauptbahnhof, Schlachthof, Wellritzstraße, Teestube, Dotzheimer Straße

Mo: 08:00 - 08:30 Uhr Reisingeranlagen
Mi: 13:00 - 13:30 Uhr Platz der dt. Einheit
17:00 - 17:30 Uhr Luisenplatz

Beratung in: rumänisch, bulgarisch, englisch und deutsch

Diakonisches Werk ehap@dwwi.de
Rheinstraße 65,
65185 Wiesbaden
Tel: 0611/ 36091-51
Fax.: 0611/36091-52

 



Öffnungszeiten:

Montag - Freitag:
08:30 - 12:00 Uhr

Montag und Mittwoch:
13:00 - 16:30 Uhr

Rheinstr. 65
65185 Wiesbaden
Tel. 0611 / 360 91-0
Fax 0611 / 360 91 -20
 

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