Arbeitsbereiche

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Auf dieser Seite erfahren Sie mehr zur Entwicklung und den Grundsätzen der Arbeit des Diakonischen Werks Wiesbaden.

Diakonie und Diakonisches Werk Wiesbaden

Das regionale Diakonische Werk Wiesbaden (rDWW) ist Teil des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau und damit zugleich Teil des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die soziale Arbeit des Diakonischen Werks begründet sich im christlichen Auftrag der Nächstenliebe. Der Name „Diakonie" leitet sich vom griechischen Wort „Dienst" ab. Solidarität, Professionalität, Verantwortung, sozialpolitische Sensibilität und Mitgestaltung, sowie Wirtschaftlichkeit und Flexibilität kennzeichnen das Handeln im Diakonischen Werk Wiesbaden.


Selbstverständnis und Ziele

Partnerschaftlich solidarisch, aber auch kritisch, setzt die Diakonie in Wiesbaden den christlichen Auftrag der Nächstenliebe praktisch um. Notlagen sollen überwunden, die Solidarität und Toleranz mit Benachteiligten und Schwachen sollen gefördert und eingefordert werden. Der Mensch soll mit allen Aspekten seiner Existenz angenommen werden - dabei spielen Herkunft, Religion, sozialer Status, Geschlecht und kultureller Hintergrund keine Rolle, da alle Menschen gleichermaßen unterstützt werden sollen. „Stark für andere" zu sein bzw. „zu beraten, zu betreuen und zu befähigen", gilt als Ziel und Selbstverständnis.


Entwicklung der Arbeitsbereiche

Die konkrete Arbeit begann in Wiesbaden 1962 mit der Allgemeinen Lebensberatung, sozusagen dem Kern der Hilfsangebote. Da viele der Hilfesuchenden vorübergehend oder dauerhaft nicht in der Lage waren, ihre persönlichen Angelegenheiten selbst zu regeln, wurde 1966 der Betreuungsverein gegründet, der zwar bis zum heutigen Tag als e.V. rechtlich selbständig ist, aber eng mit dem rDWW kooperiert. Am Jahresende 1966 erfolgte der Einstieg in den Bereich Altenhilfe, der 1978 um die Häuslichen Hilfen erweitert wurde.

Als Reaktion auf die Diskussionen zu den § 218/219 wurde 1980 das Haus für Mutter und Kind eröffnet. Jungen Müttern in Notsituationen wurde damit eine Möglichkeit eröffnet, trotz schwierigster Rahmenbedingungen mit entsprechender sozialpädagogischer Unterstützung ihre Kinder selbst zu erziehen. Ebenfalls vor diesem Hintergrund wurde 1982 die Ehe- und Familienberatung gegründet, die heute eng mit der städtischen Erziehungsberatung kooperiert. 1986 kam mit dem Frauenhaus das letzte Glied der Kette von Hilfsangeboten für Frauen in Not- oder Konfliktsituationen hinzu.

Ebenfalls 1985 öffnete die Teestube ihre Pforten, bis heute Kern der Wohnungslosenhilfe. Mit dem Übergangswohnheim in Wiesbaden-Erbenheim konnte 1995 das Angebot weiter differenziert werden. Kurze Zeit später (1996) wurde der Bereich Betreutes Wohnen für Menschen mit besonderen Problemlagen ausgebaut. Zusammen mit der Straßensozialarbeit konnte ein auf einander abgestimmtes Hilfesystem entwickelt werden, beginnend mit der aufsuchenden Arbeit auf der Straße bis hin zum unterstützten aber eigenständigen Leben in einer Wohnung.

Als Reaktion auf eine zunehmend alternde Gesellschaft entstand 2001 das jüngste Angebot des rDWW, die überwiegend durch Ehrenamtliche getragenen Betreuungsgruppen für dementiell erkrankte Menschen. Einerseits sollen Angehörige entlastet werden, andererseits erleben die Teilnehmenden Geselligkeit auch außerhalb des gewohnten Alltagsumfeldes und erhalten emotionale Nähe, Wertschätzung und Zuwendung. Die Betreuungsgruppen konnten stetig ausgebaut werden: in 2009 ging die 6. Betreuungsgruppe in Igstadt an den Start. Ebenfalls in 2009 wurde als Kooperationsprojekt das erste Urlaubsangebot für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen durchgeführt; bereits im Sommer 2008 eröffnete das Angehörigen-Café seine Pforten. Ab 2010 startete ein weiteres Kooperationsprojekt, das Tanz-Café, das, ähnlich wie das Urlaubsangebot, für den an Demenz Erkrankten und seinen Angehörigen im gemeinsamen Erleben eine Verbesserung ihrer Lebensqualität bewirken soll.


Aktueller Stand

In unserem rDWW sind 74 hauptamtlich Mitarbeitende auf insgesamt 50 Vollzeitstellen beschäftigt. Rund 165 aktive Ehrenamtliche und ca. 20 aktive Maßnahmeteilnehmer nach §16.3 SGB II arbeiten an den Zielen des Werkes mit .

Das Aufgabenspektrum umfasst derzeit folgende Arbeitsbereiche:

•   Allgemeine Sozial- und Lebensberatung (einschließlich Schuldnerberatung)
•   Betreuungsverein
•   Hilfen für Wohnungslose (Teestube, Straßensozialarbeit, Wohnwagensiedlung,
    Übergangswohnheim, Betreutes Wohnen, abstinente Wohngruppe „Trockendock",
    Sportprojekt „Lilienkicker")
•   Haus für Frauen in Not
•   Altenhilfe (Häusliche Hilfen, Fachberatung Demenz
    mit 6 Betreuungsgruppen, Angehörigen-Café, Urlaubsangebot, Tanzcafé,
    Qualifizierung und Begleitung von Ehrenamtlichen)
•   Wohngemeinschaft für Mutter und Kind
•   Zentrum für Beratung und Therapie (psychologische Beratung, Erziehungs- und
    Paarberatung, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung)




Hinweis: Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie eine E-Mail an info@diakonisches-werk-wiesbaden.de schicken.

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag:
08:30 - 12:00 Uhr

Montag und Mittwoch:
13:00 - 16:30 Uhr

Rheinstr. 65
65185 Wiesbaden
Tel. 0611 / 360 91-0
Fax 0611 / 360 91 -20
 

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